Sie sind hier

Presseaussendung per 16.5.2017

Dienstag, 16. Mai 2017 - 15:34

Kurze Stellungnahme

- Es hat Ende April eine Vergewaltigung in Tulln gegeben.
- Die Ermittlungen laufen 
- Es wird offizielle Stellungnahmen seitens Rotes Kreuz, Gemeinde und Plattform Flüchtlingshilfe Tulln geben.

Wir verurteilen das Verbrechen und sprechen uns für Mitgefühl mit dem Opfer und deren Familie aus, aber wir sind gegen Verurteilungen und Generalisierungen gegenüber ethnischen Gruppen / Nationalitäten!

Ich bitte euch:

- keine Spekulationen / Gerüchte / Stille Post zu diesem Thema zu fördern 
- auch wenn Neugierde ein zutiefst menschliches Bedürfnis ist, dieser nicht nachzugeben und keine eigenen "Ermittlungen" oder ähnliches anzustellen. 
- Keine Namen, Daten oder andere Dinge weiterzugeben.
- dennoch an unsere Arbeit zu glauben, auch wenn so ein Vorfall einen bis auf Mark und Bein erschüttert

Danke - ich hoffe, wir halten zusammen und schaffen es, das Zusammenleben in Tulln positiv aufrecht zu halten.

i.V. für die Plattform Flüchtlingshilfe Tulln

Stefanie Jirgal

Offizielle Presseaussendung der Stadtgemeinde Tulln 

NULL TOLERANZ GEGENÜBER STRAFFÄLLIGEN ASYLWERBERN, DIE DAS GASTRECHT MISSBRAUCHEN

In den letzten Stunden haben sich die Hinweise verdichtet, dass in Tulln wohnhafte Flüchtlinge ein Mädchen vergewaltigt haben. Die Stadt verweigert bis auf weiteres die Zuteilung weiterer Flüchtlinge nach Tulln. Die Betreuung jener Asylwerber, die sich bereits in Tulln befinden und die sich an die hier geltenden Regeln und Gesetze halten, wird fortgesetzt.

Die offizielle Bestätigung durch die Polizei ist zwar noch ausständig, aber in den vergangenen Stunden sickerten erste konkrete Hinweise durch, dass ein Mädchen von Asylwerbern, die Tulln zugeteilt waren, vergewaltigt wurde. Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk: „Für mich gibt es null Toleranz gegenüber straffälligen Asylwerbern, die das Gastrecht missbrauchen. Angesichts dessen, was diese Verbrecher dem Mädchen angetan haben, ist die volle Härte des Gesetzes gefordert.“

Der Bürgermeister hat der zuständigen Stelle beim Land Niederösterreich heute mitgeteilt, dass Tulln bis auf weiteres die Aufnahme weiterer Flüchtlinge in Tulln verweigert. Das soll den notwendigen Freiraum schaffen, der nötig ist, um die Vorkommnisse zu analysieren.

 

Gleichzeitig wird die Betreuung all jener Flüchtlinge, die sich bereits in Tulln befinden und die sich an die hier geltenden Regeln und Gesetze halten, fortgesetzt: „Jene, die sich nichts zu Schulden kommen lassen, sollen für andere nicht den Kopf hinhalten müssen.“ (Eisenschenk).